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Die Padberger Synagogeww 2013 landjuden kue web

Am 9. Februar 1751 wurde die Padberger Synagoge erstmals erwähnt, damit ist sie die älteste noch erhaltende Fachwerksynagoge Westfalens. In dem damals üblichen Fachwerk-Baustil ist die Synagoge mit einem einfachen quadratischen Grundriss und einer Empore für die Frauen im Inneren erbaut.

Da die Juden unter dem besonderen Schutz der Herren von Padberg standen und innerhalb der Herrschaft Padberg uneingeschränkten Handel ausüben konnten, gab es 1831 95 jüdische Mitbürger.

1847 wurden die Bezirke neu geordnet, es entstand der Synagogenbezirk Padberg, zu dem auch die Juden aus Beringhausen, Bontkirchen, Helminghausen, Messinghausen, Rösenbeck, Madfeld und Giershagen gehörten.

In der folgenden Zeit sank die Anzahl der Juden in Padberg immer weiter, sodass zum Ende des ersten Weltkrieges eine selbständige Gemeinde Padberg nicht mehr erhalten werden konnte und die letzten Padberger Juden dem Synagogenbezirk Marsberg zugeordnet wurden. Hier endet die Geschichte der Padberger Synagoge Padbergs, später wird sie noch als Lagerhaus verwendet.

Durch eine umfangreiche Renovierung in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts bleibt die Synagoge als geschichtliches Denkmal erhalten und kann heute auf Anfrage besichtigt werden.

Führungen nach Absprache

Ortsheimatpfleger Norbert Becker
Korbacher Straße 2

34431 Marsberg Padberg
Telefon: (0 29 91) 40 8

 

 

 

Anschrift

Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e.V.
Bäckerstraße 8
34431 Marsberg

Telefon: 02992 - 82 00
Telefax: 02992 - 14 61
E-Mail: info@tourismus-marsberg.de

Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch:
08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr

Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr

Freitag:
08.00 - 12.00 Uhr und 13.30 - 15.00 Uhr